Social Innovation

als dritte Innovationssäule auf gleicher Augenhöhe mit technologischen und digitalen Innovationen


Angela Merkel

Social Innovation als "dritte Innovationssäule" so wichtig wie Highttech- und digitale Innovationen

Das Genisis Institut nahm sich 2010 vor, mit dem Begriff "Social Innovation" noch viel mehr Menschen und Einrichtungen von der gesellschaftlichen Bedeutung der sozialinnovativen Pionierleistungen von Social Entrepreneurs zu überzeugen. 2012 schlug Genisis bei Gesprächen mit mehreren Ministerien vor, dass die Bundesregierung soziale Innovationen als "dritte Innovationssäule" neben technologischen und digitalen Innovationen betrachten soll. Ein Jahr später wurde dieses Thema zum Leitgedanken des ITA-Forums, der jährlichen Think-Tank-Konferenz des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, und 2015 verkündete Bundeskanzlerin Angela Merkel beim 2. Internationalen Deutschlandforum im Kanzleramt, dass sie soziale Innovationen als genauso wichtig ansieht für unsere Zukunft wie digitale und technologische Innovationen. Social Innovation ist spätestens seit 2015 ein international etablierter Schlüsselbegriff für unsere Zukunftsgestaltung.

Desing Thinking

Design Thinking für die Entwicklung von Social Innovation einsetzen

Unter dem Motto "Don't Wait. Innovate!" eröffnete das Genisis Institut 2011 eine Serie von drei Vision Summits zu "Social Innovation". 2011 fand dabei vorab ein Intensivworkshop in Design Thinking, der bis heute größte dieser Art weltweit, speziell für die Entwicklung von sozialen Innovationen statt. Seither hat sich Design Thinking weltweit als Tool für die Entwicklung sozialer Innovationen etabliert und ist immer Teil des Vision Summit.

Jeremy Rifkin

Social Innovation als disruptive Innovationstreiber und Geschäftsmodelle einer neuen Wirtschaft

Bei den VISION SUMMITs 2011, 2012 und 2014 stand jeweils das Thema "Social Innovation" im Zentrum mit jeweils 1.000 bis 1.500 Teilnehmern. 2014 war dabei das Ziel, Social Innovation verstärkt auch in die Wirtschaft zu tragen und das für beide Seiten wertvolle Lernen von sozialen Innovatoren und Unternehmen zu fördern. Felix Oldenburg von Ashoka Europe machte dort anhand einer McKinsey-Studie deutlich, dass Social Entrepreneurs mit ihren sozialen Innovationen wie Carsharing, Fair Trade, Green Energy, Slow Food, Peer-to-Peer-Lodging, Online-Learning und Micro bzw. Online Banking rund eine Billion Dollar Umsatz zur Weltwirtschaft beitragen. Jeremy Rifkin stellte beim Vision Summit 2014 fest, dass es kein Zufall sein, dass "die Besten und Gescheitesten der Millenniumsgeneration sich immer mehr als Social Entrepreneurs sehen" und damit "die Ermächtigung von Milliarden von Menschen" betreiben wollen.

WeQ als DNA von Social Innovation

Mit der Entdeckung, dass alle sozialen Innovationen wie auch viele weitere jüngere Trends in Wirtschaft und Zivilgesellschaft Ausdruck eines neuen Megatrends im Sinne von "WeQ - More than IQ" sind, können noch einmal erheblich mehr Menschen für die Bedeutung sozialer Innovationen sensibilisiert werden und lernen, soziale Innovationen mitzuentwickeln und mitzugestalten. Mit seinen Aktivitäten rund um den Megatrend WeQ treibt das Genisis Institut seine Arbeit rund um Social Innovation offensiv weiter.

2014 fand vorerst der letzten VISION SUMMIT unter dem Motto "Social Innovation" statt. Ab 2015 wird dieses Thema zum einen in den größeren Kontext des Megatrends WeQ gestellt und in kleineren Konferenzformaten von "WeQ Launches" fortgeführt, zum anderen mit dem nächsten großen Ziel verbunden, eine neue integrierte Innovationskultur unter dem Begriff bzw. wichtigen Trend von "Industrie 4.0" zu etablieren. Alles darüber hinausgehenden strategischen Ziele und Maßnahmen rund um "Social Innovation" werden sukzessive weitergedacht und umgesetzt.

Mehr Informationen:
www.visionsummit.org