VISION NEWS
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"ENORM - Wirtschaft für den Menschen" - jetzt an den Kiosken
Das erstmals beim VISION SUMMIT 2009 vorgestellte Magazin „ENORM“ verspricht vieles – und hält...
VISION SUMMIT und VISION DAYS mit 100 Erfolgsstories - Ein Überblick über das Erreichte
"Wir erleben gerade ein weltweites soziales Wirtschaftswunder. Der Zug ist auf dem Gleis....
VISION SUMMIT 2009 - Der Aufbruch der "Global Entrepreneuers"
1.200 Menschen kamen. Pioniere großer Reformideen, internationale Führungskräfte großer...
Zukunftszentrum Tirol und Genisis Institut starten Kooperation mit Auftaktkonferenz in Innsbruck
Bei einer Pressekonferenz und anschließenden Halbtageskonferenz im vollbesetzten Zukunftszentrum...
VISION-AWARD-Preisträger Friedrich Kiesinger präsentiert bei Maybritt Illner Social Business als Hoffnungsträger für Arbeitsplätze
„Merkel bestellt Wachstum – wer liefert?“ lautete die provokante Frage an die Diskussionsrunde bei...
"Tage der Utopie": Startpunkt für Social Business in Vorarlberg
Am 21. und 22. April 2009 standen die "Tage der Utopie" im Tagungszentrum St. Arbogast im Vorarlberg ganz im Zeichen von "Social Business". Dessen Leiter Josef Kittinger und Hans-Joachim Gögl besuchten den "Vision Summit 2008" und meinten nach dem Vortrag und Workshop von Peter Spiegel in St. Arbogast, dass viele der Teilnehmer nun eine Regionalinitiative Vorarlberg im Rahmen der Genisis-Initiative von Social Business ins Leben rufen wollen. Insbesondere die Idee, eine Initiative für Kompetenzenbildung im Vorarlberg als Social Business zu organisieren, fand sofort viele Bewegte, die dies nun mit dem Genisis Insitute angehen möchten.
Peter Spiegel hielt ferner am 21. April den Hauptvortrag bei der diesjährigen Verleihung der Zertifikate "Ökoprofit" an 110 ökologisch vorbildliche Unternehmer. Er erinnerte daran, dass die Idee, Ökonomie und Ökologie erfolgreich zu verknüpfen, erst vor gut 20 Jahren von Georg Winter in die Welt gesetzt wurde - und inzwischen eine starke Wirtschaftsbranche hervorrief. Mit Social Business habe jetzt eine zweite analoge Welle begonnen - zur Verknüpfung von Ökonomie und sozialen Anliegen.
Thomas Andreas Beck schrieb in seinem Blog über den mit 230 Teilnehmern weit überbelegten Vortrag von Peter Spiegel in St. Arbogast:
"Die bitterste Armut lässt sich durch Unternehmen lösen. Lasst die Armen ran!" Mit diesen Worten begann Peter Spiegel seinen Vortrag. Die vom Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus ins Leben gebrachte Initiative verfolgt ein zentrales Prinzip: "Die durch Mikrokredite ermöglichten Unternehmensgründungen erfüllen den Zweck, gesellschaftlichen Nutzen zu stiften." Social Business bezeichnet die nachhaltigste Form der Entwicklungshilfe... Almosen schaffen Abhängigkeiten und zerstören die Würde der Empfänger... "Du bist nichts. du kannst nichts, du schaffst es nie allein" ist die Botschaft von reinen Geldspenden. Social Business bedeutet Wissens- und Knowhowtransfer - unter "zur Verfügungstellung" der finanziellen Mittel. Der wesentliche Unterschied zwischen Mikrokrediten und "normalen" Bankkrediten: Vertrauen ist die Basis, nicht Risikoberechnung. Und: Die Würde der Menschen bleibt gewahrt.
"Problemvermeidung ist die falsche Haltung. Probleme sind Innovationstreiber. Unternehmersein bedeutet nie aufhören zu denken, die Innovation immer wieder neu zu beleben oder sie fix in der Unternehmenskultur zu verankern." Social Business ist das Instrument aus der Krise. Und es ist das Instrument, mit welchem wir das nächste Wirtschaftswunder schaffen: Aus der Armut heraus wachsen. Die nächste Innovationswelle entsteht an dieser Front des Social Business... weil das Denken so radikal auf den Kopf gestellt werden muss... es geht um die technisch besten Lösungen zu minimalsten Kosten. Reduziert auf's Wesentliche. Und davon wird die ganze Menschheit profitieren. Unternehmen, welche sich im Social Business engageiren werden gewinnen, weil die Menschen mit Sinnfokus zu ihnen kommen. Unaufhaltsam.


