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News

17.09.08

Pressemitteilung zum VISION SUMMIT 2008

„Wir brauchen ganz neue Unternehmen“ - Internationale Pioniere für Sozialunternehmen treffen sich...


25.08.08

Spiegel-Leserbrief vom Leiter Genisis Institute

Die Zeitschrift „Der Spiegel“ berichtet in ihrer Ausgabe Nr. 33/2008 in dem Artikel „Die Grenzen...


23.08.08

Muhammad Yunus bei Treffen der Nobelpreisträger in Lindau

Vom 20.-23. August fand in Lindau am Bodensee das dritte Treffen der Nobelpreisträger im Bereich...


10.08.08

VISION SUMMIT 2008 wird vom GENISIS Institut organisiert

Der VISION SUMMIT 2008 findet unter der Leitung des neu gegründeten GENISIS Instituts statt. Sein...


01.08.08

GENISIS Institut gegründet - Kommt mit Sozialunternehmen eine neue soziale Bewegung?

Am 1. August wurde das "GENISIS Institute for Social Business and Impact Strategies",...


SOCIAL BUSINESS - Der Paradigmenwechsel von Charity zu sozialem Unternehmertum

Hess Natur gehört zu den ersten Unternehmen in Deutschland, die mit Grameen ein Social Business starteten, hier Geschäftsführerin Katrin Kinza mit Muhammad Yunus. (Foto: Roger Richter)

Mit „Social Business“ findet derzeit ein Paradigmenwechsel in der Weltwirtschaft und Weltgesellschaft statt. Das GENISIS Institut erforscht diesen tiefgreifenden Wandel und begleitet ihn aktiv in seiner erfolgreichen Umsetzung.

„Social Business“ – ein neuer Sektor in der Weltwirtschaft

Die von Prof. Yunus im Jahr 2008 gestartete weltweite Kampagne für „Social Business“ will nichts Geringeres erreichen als die Etablierung eines neuen ergänzenden Sektors in der Weltwirtschaft, der sich der ökonomischen Lösung der drängendsten sozialen Probleme in der Welt verschreibt.

„Social Businesses“ unterscheiden sich von normalen Unternehmen durch zwei Merkmale:

  • Ihre Zweckbestimmung ist allein auf die Lösung der wichtigsten sozialen Probleme ausgerichtet.
  • Bei „Social Businesses“ steht für Investoren der "Social Return on Invest" im Vordergrund. Yunus selbst präferiert, wenn solche „Sozialinvestoren“ nichts weiter erwarten als einen „Social Return on Invest“. Andere Akteure empfehlen abgestufte Angebote bis zu einer festgelegten Obergrenze der Verzinsung der Investments (von z.B. 3-5 Prozent) zu entwickeln.

„Social Businesses“ sollen – im Unterschied zu sozialen Projekten mit gleicher inhaltlicher Zielsetzung – wie ganz normale Unternehmen arbeiten, also mit angemessenen Löhnen und mit Gewinnorientierung. Der Gewinn soll jedoch im Unternehmen verbleiben und damit der Ausweitung der problemlösenden Dienstleistung dienen.

„Social Businesses“ können von sozial motivierten Gründern (Entrepreneurs) ins Leben gerufen werden, als zweite separate Unternehmenssparte von traditionellen Unternehmen, als unternehmerische Zweige von Nichtregierungsorganisationen oder als Social Joint Ventures zwischen traditionellen Unternehmen und bestehenden Sozialunternehmen (Beispiel: Grameen Danone).

Entrepreneurship for a Better World: Global Entrepreneurs Network

Gleichzeitig ist "Social Business" nur ein Ausdruck eines umfassenderen Paradigmenwechsels

  • zu mehr gesellschaftlicher Verantwortungsübernahme durch eine neue Generation von Unternehmerpersönlichkeiten
  • zu einem konsequenter werte-orientierten Wirtschaften ("Wertschöpfung durch Werteschöpfung")
  • zur Erkenntnis, dass die optimale Entfaltung jedes Menschen die besten Entfaltungsmöglichkeiten für Wirtschaft und Gesellschaft bietet (eine Gesellschaft von "Lebensunternehmern")
  • zu verstärkter unmittelbarer unternehmerischer Initiative von immer mehr Menschen

Das GENISIS Institut bildet zur Unterstützung seiner Arbeit sowie zur wechselseitigen Unterstützung von solcherart orientierten Social Entrepreneurs ein Global Entrepreneurs Network.