News
Pressemitteilung zum VISION SUMMIT 2008
„Wir brauchen ganz neue Unternehmen“ - Internationale Pioniere für Sozialunternehmen treffen sich...
Spiegel-Leserbrief vom Leiter Genisis Institute
Die Zeitschrift „Der Spiegel“ berichtet in ihrer Ausgabe Nr. 33/2008 in dem Artikel „Die Grenzen...
Muhammad Yunus bei Treffen der Nobelpreisträger in Lindau
Vom 20.-23. August fand in Lindau am Bodensee das dritte Treffen der Nobelpreisträger im Bereich...
VISION SUMMIT 2008 wird vom GENISIS Institut organisiert
Der VISION SUMMIT 2008 findet unter der Leitung des neu gegründeten GENISIS Instituts statt. Sein...
GENISIS Institut gegründet - Kommt mit Sozialunternehmen eine neue soziale Bewegung?
Am 1. August wurde das "GENISIS Institute for Social Business and Impact Strategies",...
Studie BEST SOCIAL BUSINESSES - Besonders innovative und erfolgreiche Social Businesses und Best Practices
Wissenschaftliche Leitung: Anne-Kathrin Kuhlemann, Director Social Business am GENISIS Institute
Die Studie „Best Social Businesses“ wird in einer ersten Stufe 25 weltweit herausragende „Social Businesses“ sowie für die Weiterentwicklung zu „Social Businesses“ besonders geeignete soziale Projekte identifizieren und mit ihren Kernmerkmalen dokumentieren. Etwa ein Drittel davon sollen Projekte aus Europa und Industrieländern sein. Zwischenergebnisse wurden zum Vision Summit im "Social Business Guide" präsentiert, dessen Neuauflage ab Dezember über unsere Homepage erhältlich sein wird. Die Gesamtergebnisse der Studie werden Mitte Dezember veröffentlicht.

- Das Women's Empowerment Program in Nepal führte zu einer Verdreifachung des Einkommens der 125.000 Frauen im Pilotprojekt innerhalb von 3 Jahren - jetzt wird es in Afrika fortgeführt
Die Social Entrepreneurship Bewegung gewann in den vergangenen drei Jahren weltweit erheblich an Bedeutung. Eine Vielzahl von sehr ambitionierten Organisationen und Einrichtungen entstand und immer mehr Menschen suchen in dieser neuen Szene ihre ehrenamtliche und berufliche Zukunft. Organisationen des sozialen Engagements und der weltweiten Zivilgesellschaft „entdecken“ zunehmend für sich die Attraktivität von Social Entrepreneurship. Doch ist diese Szene – trotz der Ambition zu höherer Professionalität und besserer betriebswirtschaftlicher und generell ökonomischer Qualität – derzeit noch deutlich mehr „Social“ als „Entrepreneurship“.
Seit dem Erscheinen des neuen Buches „Die Armut besiegen“ des Friedensnobelpreisträgers Muhammad Yunus im Frühjahr 2008 geht ein entscheidend neuer Impuls um die Welt, dem er den Namen „Social Business“ gab und der den Impuls von „Social Entrepreneurship“ grundlegend weiterführt und insbesondere für die Wirtschaft wesentlich attraktiver macht. Dank seiner eigenen höchst erfolgreichen Umsetzung von mehr als zwanzig „Social Businesses“ in der Grameen-Unternehmensfamilie besteht eine historische Chance, dass wir nun in eine Phase treten, in der Soziales und Ökonomie in einer bisher nicht gekannten Intelligenz miteinander verknüpft werden. Darauf arbeitet das GENISIS Institute hin.
Bisher gibt es kaum eine Zusammenstellung der bereits erfolgreich arbeitenden „Social Businesses“, die sie annähernd hinlänglich darstellt. Noch mehr fehlt es an einer Zusammenstellung von sozialen Projekten, die ein besonderes Potential in sich tragen, sich zu erfolgreichen „Social Businesses“ zu entwickeln. Eine solche Zusammenstellung ist eine entscheidende Voraussetzung für einen substantiellen Qualitätssprung in der weltweiten Social Entrepreneurship Bewegung, um die Dynamik und Qualität von Corporate Social Responsibility in der Wirtschaft weiter zu steigern.


